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Geben Sie den Betroffenen eine Stimme!
Nach dem zweiten Weltkrieg waren es die sogenannten „Trümmerfrauen“, die mit ihrer Hände Arbeit Deutschland aus Schutt und Asche wieder aufgebaut haben. Wir haben es nicht zuletzt ihnen zu verdanken, daß das soziale und wirtschaftliche Leben wieder in geregelte Bahnen kam.
Diese Leistung für den Wiederaufbau Deutschlands muß bei der Rentenzahlung berücksichtigt werden. Ein Händedruck des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan am 12. Juni 1987, anlässlich eines Treffens mit fünf Trümmerfrauen, kann nur eine symbolische Geste des Dankes sein.
Eine dieser Trümmerfrauen, die damals 66jährige Ruth-Silvia Niendorf, beendete kurz darauf durch Aufhängen an der Türklinke ihr Leben. Anlaß war eine Mieterhöhung von 76 DM und die Scham über ihre Altersarmut. Sie bezog eine Rente von ca. 700 DM.
Viele dieser Frauen leben heute in Armut. Die Grauen Panther kämpfen für eine angemessene Rente, damit die Menschen in Würde und Respekt ihren Lebensabend verbringen können. Wir fordern eine Mindestrente lt. Beamtenstatus von ca. 1.250,00 EURO.
Alle Rentnerinnen und Rentner sind aufgefordert, am
Trümmerfrauen-Gedenktag am 9. Juli 2008 in der Hasenheide (Der Protestzug formiert sich am U-Bahnhof Hermannplatz um 10.00 Uhr)
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